Veranstaltungskalender

Wir weisen hier auf Veranstaltungen hin, die wir für interessant halten. Dabei muss es sich nicht unbedingt um eigene Veranstaltungen handeln, auch wenn kein Veranstalter genannt ist.

Für weitere Veranstaltungen außerhalb der Region Hannover verweisen wir auf den Terminkalender unserer Landesvereinigung.

Für alle Veranstaltungen gilt, soweit nichts anderes angegeben ist:

Mitglieder von neofaschistischen Parteien, Organisationen und Zusammenschlüssen sowie Personen, die uns als TeilnehmerInnen von neofaschistischen Veranstaltungen und Aktionen bekannt sind, erhalten keinen Zutritt.


27.11.2017

Lernort „Die hannoversche Stadtgesellschaft und der Nationalsozialismus“

Aktueller Stand, Planung und Perspektive

Die Landeshauptstadt Hannover errichtet im Rathauskontor, dem ehemaligen VHS-Gebäude am Theodor-Lessing-Platz, einen Lernort zur Geschichte der hannoverschen Stadtgesellschaft im Nationalsozialismus. Die Veranstaltung soll Gelegenheit zum Informationsaustausch bieten.

PROGRAMM

Einführung, aktueller Stand und Perspektiven des städtischen Lernorts
Dr. Karljosef Kreter, Städtische Erinnerungskultur Hannover

Als weitere Gesprächspartner stehen zur Verfügung:

  • Dr. Horst Meyer, Netzwerk Erinnerung und Zukunft e.V.
  • Horst Dralle, Arbeitskreis „Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer“ e.V.
  • Reinhard Schwitzer, Gegen das Vergessen ./. NS-Zwangsarbeit e.V.
  • apl. Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann, Sprecher des Beirats für den Lernort in Hannover, Institut für Didaktik der Demokratie
  • Dr. Hans-Dieter Schmid, Fachkommission der Gedenkstätte Ahlem

Diskussion

Einladungskarte

Montag, 27. November 2017, 18 Uhr
Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover
Veranstaltungssaal
Burgstraße 14, 30159 Hannover


02.12.2017

Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD

Aufruf zu den Protesten gegen den AfD Bundesparteitag in Hannover

Der 24. September 2017 markiert einen Einschnitt: Erstmalig seit Jahrzehnten sind Neonazis in den Bundestag eingezogen.

Die AfD hat sich in den letzten Jahren radikalisiert und sie scheint sich weiter zu radikalisieren. Der Nazi-Flügel gewinnt an Einfluss und kann ungehindert seine Provokationen vertreten.

Die AfD:

  • Will die Erinnerung an die Verbrechen des Deutschen Faschismus und des Holocaust tilgen.
  • Hetzt gegen Geflüchtete, Muslim*innen, Jüd*innen und andere Minderheiten in Deutschland
  • Fordert „Minuszuwanderung“, sprich Massendeportationen von Migrant*innen und Muslimen.
  • Spricht Muslim*innen das Recht auf freie Religionsausübung ab.
  • Vertritt ein reaktionäres Gesellschafts- und Familienbild und will Frauenrechte einschränken.
  • Tritt für eine Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft ein
  • Ist vielerorts mit der extremen Rechten verzahnt und beteiligt sich an Straßenmobilisierungen der extremen Rechten.

Auf ihrem Bundesparteitag in Hannover wird die AfD den zukünftigen Kurs abstecken und ihren Vorstand neu wählen. Ein weiterer Rechtsruck ist absehbar.

Wir werden verhindern, dass Rassist*innen für ihre Hetze noch weiteren Raum bekommen. Wir werden nicht zulassen, dass die AfD mit ihrem radikal rechten Programm noch weiter an Einfluss gewinnt. Deshalb nehmen wir den Parteitag der AfD zum Anlass, um gemeinsam mit tausenden Menschen gegen die menschenverachtenden Positionen dieser Partei zu demonstrieren und deutlich zu machen:

Wir stehen an der Seite von Geflüchteten, von Muslim*innen und von allen anderen, die rassistisch diskriminiert und bedroht werden, an der Seite von allen Minderheiten, die nach dem Willen der AfD systematisch benachteiligt und ausgegrenzt werden sollen. Wir treten ein für die Lehren aus den deutschen Verbrechen der Vergangenheit, die sich niemals wiederholen dürfen.

Daher rufen wir dazu auf, am 2. Dezember in Hannover gegen die AfD auf die Straße zu gehen. Unser Protest wird lautstark und vielfältig sein.

Aufstehen gegen RassismusAufruf des Bündnisses Hannover "bunt und solidarisch"

Sonnabend, 2. Dezember 2017, 11.30 Uhr
Theodor-Heuss-Platz